Beim Bayerischen Energieforum in der Stadthalle Gunzenhausen am 21. April 2026 standen die Chancen und Potenziale erneuerbarer Energien für eine sichere und unabhängige Energieversorgung im Mittelpunkt.
Mit dabei waren neben vielen Energiegenossenschaften aus Bayern auch unsere Regionalstrom Franken eG. In vielfältigen Vorträgen und an zahlreichen Messeständen wurden aktuelle Entwicklungen und konkrete Praxisbeispiele zu den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität vorgestellt.
Besonders wertvoll war der Austausch mit neugewählten Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Kommunalvertretenden sowie Mitarbeitenden aus den Verwaltungen. Sie begleiten nun die Umsetzung kommunaler Wärmepläne sowie den Ausbau von Windenergie- und Photovoltaikanlagen vor Ort und gestalten damit die Energiewende in den Kommunen aktiv mit.
Vielen Dank an die Bayerische GemeindeZeitung und den Bay. Gemeindetag, die mit dieser Veranstaltung das wichtige Thema Energieversorgung und Zukunftssicherheit in den Fokus gerückt haben.
Der Fachausschuss Energiegenossenschaften hat bei seiner Frühlingssitzung am 04.03.2026 die bekannt gewordenen Pläne von Energieministerin Reiche intensiv diskutiert. Dabei wurde deutlich: Der Ausbau erneuerbarer Energien, der Batteriespeicher und der Netzinfrastruktur muss künftig besser aufeinander abgestimmt werden. Dafür braucht es pragmatische Lösungen, verlässliche Rahmenbedingungen und die Bereitschaft, bestehende Prozesse weiterzuentwickeln.
Gleichzeitig sehen wir mit Sorge, dass die notwendige Energiewende nicht ausgebremst werden darf. Sie bleibt ein zentraler Baustein für wirtschaftliche Stärke, Versorgungssicherheit und Innovationsfähigkeit – gerade auch mit Blick auf die regionale Entwicklung.
Ein verlangsamter Ausbau der erneuerbaren Energien würde vor allem eines verlängern: die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern – mit allen damit verbundenen wirtschaftlichen, geopolitischen und sicherheitspolitischen Risiken.
Auch die Kritik aus der Fachwelt, unter anderem von Michael Sterner, macht deutlich, welche Auswirkungen aktuelle Vorschläge auf die Energiewende haben könnten:
• Einordnung zum Netzpaket:
• Einordnung zur EEG-Anpassung:
Für uns ist klar: Energiepolitik ist immer auch Sicherheitspolitik. Die aktuellen geopolitischen Entwicklungen zeigen erneut, wie riskant energiepolitische Abhängigkeiten sein können.
Deshalb setzen wir uns dafür ein, den Ausbau erneuerbarer Energien, regionale Wertschöpfung und eine stabile, unabhängige Energieversorgung gemeinsam voranzubringen – gerade auch in Bayern.
Ein Geschenk mit Zukunft - für Kinder & Enkelkinder - und die ganze Familie!
Schenken Sie nicht einfach nur Dinge, sondern Werte, die bleiben.
Mit einer Mitgliedschaft bei Regionalstrom Franken verschenken Sie regionale Verbundenheit, nachhaltige Energie und aktiven Klimaschutz – ein besonderes Geschenk für Kinder und Enkelkinder mit Wirkung für die Zukunft.
Gemeinsam stärken wir unsere Heimat, fördern erneuerbare Energien vor Ort und gestalten die Energiewende regional und gemeinschaftlich.
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Von links: Katrin Held und Martin Stümpfig (Regionalstrom Franken), Gerd Düll (ÜZ Mainfranken) und Dr. Christine Krämer (Regional Versorgt eG und Regionalstrom Franken eG).
Ohrenbach, 01.10.2025: Bei einer Fachveranstaltung in Ohrenbach stand die Frage im Mittelpunkt, wie der weitere Ausbau erneuerbarer Energien mit der Entwicklung der Stromnetze in Einklang gebracht werden kann. Eingeladen hatten die Genossenschaften „Regional Versorgt eG“ und „Regionalstrom Franken eG“, um gemeinsam Wege aufzuzeigen, wie Energiewende, Netzausbau und Bürgerbeteiligung Hand in Hand gehen können.
Durch den Abend führte Dr. Christine Krämer, Vorstandsvorsitzende der Regional Versorgt eG, die mit Fachkenntnis und einem offenen Dialograhmen den Austausch zwischen Bürgerenergie und Netzbetreiber moderierte.
Den ersten Impulsvortrag hielt Gerd Düll, Vorstand der ÜZ Mainfranken eG. Er beleuchtete die Situation aus Sicht des Netzbetreibers und machte deutlich, dass die bestehenden Stromnetze vielerorts an ihre Grenzen stoßen. Düll zeigte auf, welche technischen und organisatorischen Maßnahmen notwendig sind, um den Anschluss neuer Wind- und PV-Anlagen künftig schneller und sicherer zu ermöglichen.
Im zweiten Impulsvortrag stellte Katrin Held (Geschäftsführerin der Naturenergie Zeilinger GmbH und Mitglied des Vorstands von Regionalstrom Franken eG) die Herausforderungen der Netzanschlusssystematik aus Sicht der Projektentwicklung dar. Sie betonte, wie entscheidend eine enge Abstimmung zwischen Netzbetreibern, Kommunen und Bürgerenergiegesellschaften ist: „Wir müssen den Ausbau der Erneuerbaren und der Netze gemeinsam denken – nicht nacheinander, sondern miteinander. Nur so gelingt die Energiewende vor Ort.“
Den Abschluss bildete Martin Stümpfig (MdL und Energiepolitischer Sprecher der GRÜNEN sowie unser Aufsichtsratsvorsitzender von Regionalstrom Franken eG), Er unterstrich, dass die Energiewende nur gelingt, wenn Politik, Netzbetreiber und Bürgerenergie eng zusammenarbeiten: „Wir müssen endlich alle an einem Strang ziehen. PV-Anlagen, E-Autos und Wärmepumpen sind Teil der Lösung – nicht das Problem. Jetzt braucht es Mut, entschlossen Projekte umzusetzen und die Netze intelligent zu koppeln.
Am Ende waren sich alle Referentinnen und Referenten einig: Die Energiewende gelingt nur gemeinsam – mit leistungsfähigen Netzen, mutiger Politik und engagierten Bürgern, die Verantwortung übernehmen.
Regionalstrom Franken steht genau dafür: 100 % erneuerbare Energie, faire Netzinfrastruktur und starke Bürgerbeteiligung – für eine klimafreundliche und zukunftsfähige Energieversorgung in Franken.
--> Zum vollständigen Presseartikel in der Fränkischen Landeszeitung: HIER ABRUFEN
Beilngries, 21.10.2025: Die Energiezukunft entsteht dort, wo Menschen gemeinsam anpacken – und genau das war bei der jüngsten Sitzung des Fachausschusses Energiegenossenschaften des Genossenschaftsverbands Bayern in München deutlich zu spüren. Auch die Regionalstrom Franken eG war mit unserer Stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Sophia Göppel-Kraft vertreten und brachte sich aktiv in den fachlichen Austausch ein.
Ein besonderer Mehrwert der Sitzung war der Dialog mit Monika Rauh, Leitende Ministerialrätin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Im Mittelpunkt standen zentrale Themen für die zukünftige Energieversorgung:
Wichtige Impulse kamen außerdem von Stefan Müller, der über aktuelle Entwicklungen im Genossenschaftsverband Bayern berichtete, sowie von Anton Mohr von der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften mit Einblicken aus Berlin.
Deutlich wurde: Energiegenossenschaften sind ein zentraler Bestandteil des Genossenschaftsverbands Bayern – und ihre Bedeutung wächst weiter. Besonders erfreulich ist die Zunahme an Neugründungen im Bereich der Wärmegenossenschaften.
Die Regionalstrom Franken eG dankt Daniel Caspari für die hervorragende Organisation sowie dem gesamten GVB-Team und allen teilnehmenden Energiegenossenschaften für den offenen und inspirierenden Austausch. Gemeinsam gestalten wir die Energiezukunft!
Am 23. Juni 2025 fand in Feuchtwangen die 12. Generalversammlung der Regionalstrom Franken eG statt – mit starker Beteiligung seitens der Mitglieder und spannenden Einblicken in die Energiezukunft der Region.
Bereits vor der offiziellen Sitzung erhielten die Mitglieder und Interessierte einen exklusiven Einblick in den neuen Batteriespeicher der Stadtwerke Feuchtwangen. Geschäftsführer Lothar Beckler erläuterte vor Ort gemeinsam mit seinem Team, wie moderne Speicherlösungen zur Netzstabilität und regionalen Versorgungssicherheit beitragen – ein überzeugendes Beispiel für gelebte Energiewende auf kommunaler Ebene.
Im Anschluss an die Besichtigung begrüßten Vorstand und Aufsichtsrat über 120 Mitglieder und Gäste im Landgasthof zur Tenne. Neben dem Jahresabschluss 2024 und einem Ausblick auf neue Beteiligungsmodelle standen auch die Wiederwahlen im Aufsichtsrat sowie der Abschied von Vorstandsmitglied Gerhard Sauerhammer auf der Tagesordnung.
Die lebendige Diskussion und das große Interesse der Mitglieder zeigen: Die Regionalstrom Franken eG bleibt eine starke Plattform für Bürgerenergie, gemeinsames Handeln und regionale Wertschöpfung.
Die Genossenschaftsidee hat ihre Ursprünge im Netzwerk Erneuerbare Energien Westmittelfranken. Diese Gründungsinitiative wird von privaten Anlagenbetreibern, vor allem aus der Landwirtschaft, Projektierern von Bürgerenergieanlagen, regionalen Anlagenherstellern und Politikern unterstützt, die das Ziel verfolgen, die regionale Wertschöpfung zu stärken.
Seit unserer Gründung im Jahr 2014 sind wir kontinuierlich gewachsen und heißen jederzeit neue Mitglieder herzlich willkommen.
Bild: Sophia Kraft
Unser Schwerpunkt lag bisher in der Vernetzungsarbeit rund um den Ausbau der erneuerbaren Energien, Informationsweitergabe und Beratung rund um rechtliche Fragen. Mit den zuständigen Akteuren wie Energieversorger, Kommunen und Planern stehen wir im regelmäßigen Austausch.
Bild: Fränkische Landeszeitung
Die Regionalstrom Franken eG birgt großes Potential, da sehr viele ihrer Mitglieder über jahrelange praktische Erfahrung mit Erneuerbaren Energien haben. Deshalb werden wir in den nächsten Jahren weitere Schritte gehen und z.B. in konkrete Projekte in Franken investieren.
Mögliche Bereiche sehen wir in der Beteiligung von Solar- und Windkraftanlagen sowie in Anlagen auf bereits versiegelten Flächen (z.B. Gewerbeflächen) in Franken. Zentral ist für unsere Genossenschaft weiterhin, dass wir daran arbeiten die Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu verbessern. Konkrete Ansatzpunkte dafür bringen wir auf allen Ebenen ein. Die klimaneutrale Wärmeversorgung ist neben der Stromversorgung ein zentraler Baustein. Hier wollen wir als Genossenschaft, wenn sich geeignete Betätigungsfelder zeigen, aktiv werden.
Wenn Sie Projektmöglichkeiten im Bereich der erneuerbaren Energien sehen, über Dach- oder Freiflächen für Photovoltaikprojekte verfügen oder Ansprechpartner kennen, freuen
wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Lassen Sie uns gemeinsam die Energiewende
in unserer Region voranbringen!
Bild: Adobe Stock #627714423 | Keitma
